Von wegen Betongold und sicherst mögliche Anlage: Auch Investments in Wohnungen bergen ihre Gefahren. Konkret heißen die Angstgegner aller Wohnungsvermieter: Mietnomaden, Messie und Animal Hoarding. Mietnomaden sind schon lange ein Begriff. Durchschnittlicher Schaden: 25.000,- Euro pro Einzelfall. Das so genannte Messie-Syndrom (von engl. „mess“: Unordnung) bezeichnet schwerwiegende Defizite in der Fähigkeit, die eigene Wohnung ordentlich zu halten und Alltagsaufgaben zu organisieren. Laut Schätzungen sind in Deutschland aktuell rund 1,8 Millionen Menschen betroffen. Sehr zu Lasten des Vermieters geht die Störung häufig mit starker Unordentlichkeit, Geruchsbelastung durch hygienische Probleme, Sammelwut und damit der Verwahrlosung der Immobilie einher. Im Extremfall kann die Unordnung sogar dazu führen, dass Teile der betroffenen Wohnung nicht mehr betretbar sind. Das Tierhorten - engl. Animal Hoarding - bezeichnet eine psychische Störung, die Personen dazu veranlasst, unkontrolliert Haustiere aufzunehmen und regelrecht zu sammeln. Und: Hierzulande nimmt die Zahl der sogenannten „Tier-Messies“ stetig zu. Neuerdings hat sich sogar eine eigene Versicherungsgesellschaft (vermietsicher.de) genau auf solche offenbar häufige Fälle spezialisiert.
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