Neues Allzeithoch bei der Zustimmung der Investoren zu Immobilien
Die Stimmung in der Immobilienbranche klettert auf ein neues Allzeithoch: In der Mai-Befragung des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index verzeichnet das Immobilienklima ein Plus von 3 Prozent auf 146,3 Zählerpunkte.
Diese Entwicklung wird vor allem durch das Ertragsklima bedingt, das Mietpreisentwicklung und Nutzernachfrage spiegelt. Das Ertragsklima liegt nach einem Anstieg um 2,3 Prozent nun bei 144,5 Zählern. Das Investmentklima, zweite Teilkomponente des Immobilienklimas, bleibt im Mai stabil bei 148,0 Zählerpunkten (Vormonat: 148,1).
Trotz der Zuversicht der Marktteilnehmer zeichnet sich eine Stabilisierung und Seitwärtsbewegung ab. Die Dynamik des Aufstiegs lässt nach. „Die Immobilienwirtschaft profitiert von der günstigen gesamtkonjunkturellen Entwicklung in nicht unerheblichem Maße", sagt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. „Die Stimmung bleibt auf hohem Niveau, da das Vermietungs- und Vermittlungsgeschäft ordentlich verläuft."
Bei der Betrachtung der Teilsegmente zeichnet sich im Mai eine weitere Annäherung ab. Die Segment-Schere schließt sich. Wie im Vormonat steigt das Büroklima mit 3,3 Prozent am stärksten und erreicht 140,4 Zählerpunkte. Das Handelsklima sinkt leicht um -1,4 Prozent auf 142,3 Punkte und liegt somit auf einem ähnlichen Niveau wie das Büroklima.
Das meiste Vertrauen genießen weiterhin Wohnimmobilien. Nach einem marginalen Absinken um -0,1 Prozent liegt es aktuell bei 166,6 Zählerpunkten (Vormonat: 166,7).
Neben der guten Stimmung in der Immobilienbranche stabilisieren sich auch die harten Fakten. So verzeichnet die auf der statistischen Auswertung von ifo-Geschäftsklima, DAX, Dimax, Zinsen und Staatsanleihen beruhende Immobilienkonjunktur nach dem Rückgang im April nun wieder eine Zunahme. Der Anstieg um 3,3 Prozent auf 218,3 Zähler wird diesen Monat jedoch zum Teil durch die Umstellung des ifo-Klimas auf ein neues Basisjahr verursacht. Ohne diese Umstellung läge der Anstieg bei 0,6 Prozent.


