Kaum zu glauben, aber trotz Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Zahl der guten Immobilienprojekte groß. Oder gerade deswegen? Es scheint fast so, als ob die Krise der Jahre 2008 und 2009 – in diesem Zeitraum sind die Projekte des „Immobilienjahrganges 2011“ ja größtenteils an den Projektierungsstart gegangen – so eine Art Steigbügelhalter für den Erfolg war. Denn so viele so exzellente Developments wie für das Jahr 2011 gab es schon länger nicht. Ein Paradoxon, das sich wohl aus dem inneren Antrieb der Developer erklärt, gerade in Krisenzeiten besonders gut zu sein. Gestern, Mittwochabend fand traditionellerweise vor dem Who is who der heimischen Immobilienbranche die Kür zum besten Immobilienprojekt 2011 statt. And the winner is: BahnhofCity Wien West! Die BahnhofCity Wien West bietet infrastrukturell eine ideale Lage zur Büro-, Verkauf- und Hotelnutzung. Der multifunktionale Gebäudekomplex der Architekten Neumann & Steiner ZT GmbH befindet sich am Neubauer Gürtel, von der Mariahilfer Straße bis zur Felberstraße reichend. Insgesamt setzt sich die BahnhofCity Wien West in diesem Jahr gegen sieben andere – ebenfalls starke, wenn auch sehr unterschiedliche – Finalisten durch. Das Projekt ist in der Tat ein Megading. Knapp 76.000 Quadratmeter Fläche wurden seit September 2008 hier errichtet – und zum größten Teil durch den Partner ECE verwertet. Die Eröffnung der BahnhofCity Wien West findet in den nächsten Tagen - am 23. November - statt. Ein Deja-vu war es jedenfalls für Architekt Heinz Neumann, der mittlerweile zum dritten Mal bei einem DIVA-Award am Stockerl – besser gesagt auf der Siegerbühne – stand. Developer und Investoren sind die ÖBB-Immobilienmanagement GmbH. Für deren Geschäftsführer, Claus Stadler kommt dieser Preis jedenfalls exakt zur rechten Zeit. Immerhin wechselt der Erfolgsmanager bereits in den nächsten Monaten in den Porr-Konzern.


