Sieben ist eine besondere Zahl. Nicht immer aber ist das siebente Jahr auch ein „verflixtes siebentes Jahr“. Der diesjährige Immobilienball stand in diesem Jahr jedenfalls von Anfang an unter einem guten Stern. Kein Wunder, ist für das Jahr 2012, zumindest laut chinesischem Horoskop, überdurchschnittlich viel Glück und Erfolg zu erwarten.
Die Immobilienbranche kann beides – nach einigen eher mageren Jahren – durchaus brauchen und feierte im Rahmen des siebenten Immobilienballes am zurückliegenden Donnerstag schon einmal kräftig vor. Und das durchaus zahlreich. Nachdem die Ballorganisatoren bereits im Vorjahr über einen deutlich höheren Zustrom zum Immobilienball berichten konnten, wurde am vergangenen Donnerstag ein neuerlicher, kräftiger Zuwachs bei den Besucherzahlen verzeichnet.
So konnte Ballorganisator Reinhard Einwaller vor über 2.300 Besuchern den diesjährigen Immobilienball eröffnen. Nach kurzen Worten übergab er das Mikro an den diesjährige Ehrengast, Fiabci-Weltpräsident Alexander Romanenko. Seine Anwesenheit als Ehrengast hatte aber noch einen weiteren Grund: Er kommt aus der Stadt St. Petersburg. Jener Stadt also, die Motto-Geberin der diesjährigen Ballveranstaltung war.
Der ranghöchste Interessenvertreter der Immobilienbranche Thomas Malloth – als dritter an der Reihe bei der Eröffnung – fand im Rahmen seiner Rede übrigens auch durchaus positive Aspekte, auf die sich die Branche heuer freuen kann. Kurz darauf eröffnete die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Brigitte Jank offiziell den Ball. Für sie ist der Immobilienball quasi ein „Heimspiel“, immerhin ist sie ja selbst in der Immobilienbranche unternehmerisch tätig. Ob sich die Redner beim einen oder anderen Sager „verhaspelt“ haben, sehen Sie unter anderem hier im Video.
Dann war es endlich so weit: Tanzschulstar Elmayer startete die diesjährige Fächerpolonaise, bevor es hieß: Alles Walzer.
Und, ja es stimmte auch in diesem Jahr: Selbst wenn sich rund 2.300 Ballgäste auf alle Säle der Hofburg verteilten blieb doch immer vergleichsweise viel Freiraum auf der Tanzfläche im Hauptsaal der Wiener Hofburg.
Wie das geht? Das mag wohl damit zusammen hängen, dass Immobilienleute scheinbar immer im Dienst sind. So wurde dieser gesellschaftliche Höhepunkt des Immobilienjahres 2012 letztlich auch sehr intensiv zum beruflichen Networken „zweckentfremdet“ – und dabei wurden – dem Motto des Balles entsprechend wohl auch zahlreiche grenzüberschreitende Business-Kontakte geknüpft. Aber das ist eine andere Geschichte …



