Die heimischen Immobilien-AGs kommen aus der Aktienkurs-Krise nicht heraus. Allein im bisherigen Jahresverlauf haben die Kurse der österreichischen Immobilienaktien laut einer aktuellen Analyse der Erste Group im Schnitt um weitere 25 Prozent an Kurswert verloren. Und das nach einem ohnedies schon schwachen Vorjahr. So haben die von der Erste Group in Österreich gecoverten Immo-Aktien allein seit Jahresanfang um 25 Prozent an Wert verloren, lagen aber damit besser als der ATX, der um mehr als 30 Prozent eingebrochen ist. Die Erste Group bleibt auch für die mittlere Zukunft eher pessimistisch. Das Vorkrisenniveau von bis zu 10 Prozent Eigenkapitaltrendite sei aus heutiger Sicht nicht mehr wahrscheinlich. Ebenso geht man derzeit nicht davon aus, dass der Kurswert der Aktien so bald (wieder) an den Buchwert der dahinter stehenden Immobilien heranreichen wird. Das sieht man scheinbar auch bei den betroffenen AGs so. Viele führen deshalb laut Erster Aktienrückkaufprogramme durch, so unter anderem conwert, Immofinanz und die S-Immo. So hat die S IMMO AG erst in der Vorwoche beschlossen, bis zu 3 % der Aktien der Gesellschaft, also max. 2.043.561 Stückaktien, zurückzukaufen. Dazu Ernst Vejdovszky, Vorstand der S IMMO AG: "Auf Grund der Differenz zwischen innerem Wert unseres Unternehmens und aktuellem Kurs sehen wir das Aktienrückkaufprogramm als derzeit bestes Investment, das wir tätigen können. Unabhängig davon haben wir mit dem Rückkaufprogramm für S IMMO INVEST Genussscheine dieses Jahr bereits einen wichtigen Schritt zur Vereinfachung unserer Kapitalstruktur gesetzt."
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