Über die Kaffeekultur von Starbucks kann man trefflich streiten – ganz besonders in Wien. Über dessen geschäftlichen Erfolge freilich nicht. Im vierten Geschäftsquartal (bis Anfang Oktober) ist der Umsatz um 7 Prozent auf den Rekordwert von 3,0 Mrd. Dollar (2,18 Mrd. Euro) gestiegen. Der Gewinn aber um fast ein Drittel (!) auf knapp 360 Millionen Dollar. Wie das geht? Mit Immobiliengeschäften natürlich. Seit einiger Zeit schon ist der Immobilienzweig des Unternehmens einer, der professionell bewirtschaftet wird – und Immobilien nicht mehr nur als Mittel zum Zweck gesehen werden. Der gewinnträchtige Verkauf von Immobilien vor allem in den USA hat die Kasse nun kräftig klingeln lassen. Und das soll auch so weitergehen, wenn es nach dem Starbucks-Management geht. Übrigens dürfte Starbucks nicht nur als Verkäufer, sondern auch auf der Sucherseite in unseren Breiten aktiv werden. Wie heute vormittag verlautet, sollen weltweit binnen Jahresfrist 800 neue Läden dazu kommen – einige davon in unserem Sprachraum.
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