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Privatbank rechnet nicht mit

Donnerstag, 23.2.12, Gerhard Rodler

Die Wiener Privatbank geht davon aus, dass Anlageimmobilien wie Vorsorge­wohnungen trotz der steuerlichen Änderungen unvermindert attraktiv bleiben. Die Immobilienexperten rechnen mit einem leichten Rückgang des Angebots und tendenziell stei­genden Wohnungspreisen. Dement­sprechend geringfügig sollten auch die Auswirkungen auf die Rendite aus­fallen. Aus Sicht der auf Immobilien- und Börseninvestments spezialisierten Wiener Privatbank SE werden sich die Auswirkungen der Immobiliensteuer auf die Nachfrage am Immobilien-Investmentmarkt in Grenzen halten. Die starken Kaufargumente für die Vorsorge­wohnung & Co würden bestehen bleiben. Der geschäfts­führende Direktor Helmut Hardt: „Das entscheidende Veranlagungsmotiv ist und bleibt die Sicherheit und diese ist durch den Grundbucheintrag und die stabile Entwicklung am Wiener Markt unverändert gegeben. Hinzu kommt, dass ein Investment in Wohnim­mobilien Anlegern durch die laufendenindexierten Mieteinnahmen einen optimalen Inflationsschutz bietet. Der mögliche Wertzuwachs spielte unter den Kaufargumenten immer nur eine untergeordnete Rolle – wichtiger war hier der Werterhalt. Dieser wird aufgrund der Inflationsabgeltung weiter steuerfrei möglich sein.” Doch auch die Auswirkungen der neuen Steuer auf die Rendite halten sich laut Vorher-Nachher-Rechnung der Wiener Privatbank in überschaubarem Rah­men: So reduziere sich die Rendite im Falle des empfohlenen Veranlagungs­zeitraums von 23 Jahren von derzeit 4,7 bis 6,4 Prozent künftig auf 4,3 bis 5,7 Prozent. Dass sich der Vorsteuerberichtigungs­zeitraum auf 20 Jahre verlängert, sei laut Wiener Privatbank zwar bedauer­lich, aber: „Die meisten Investoren wollen ohnehin nicht vorher verkaufen, sondern erst nach 20 bis 30 Jahren.”, so Hardt.

 

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