Die Wiener Privatbank geht davon aus, dass Anlageimmobilien wie Vorsorgewohnungen trotz der steuerlichen Änderungen unvermindert attraktiv bleiben. Die Immobilienexperten rechnen mit einem leichten Rückgang des Angebots und tendenziell steigenden Wohnungspreisen. Dementsprechend geringfügig sollten auch die Auswirkungen auf die Rendite ausfallen. Aus Sicht der auf Immobilien- und Börseninvestments spezialisierten Wiener Privatbank SE werden sich die Auswirkungen der Immobiliensteuer auf die Nachfrage am Immobilien-Investmentmarkt in Grenzen halten. Die starken Kaufargumente für die Vorsorgewohnung & Co würden bestehen bleiben. Der geschäftsführende Direktor Helmut Hardt: „Das entscheidende Veranlagungsmotiv ist und bleibt die Sicherheit und diese ist durch den Grundbucheintrag und die stabile Entwicklung am Wiener Markt unverändert gegeben. Hinzu kommt, dass ein Investment in Wohnimmobilien Anlegern durch die laufendenindexierten Mieteinnahmen einen optimalen Inflationsschutz bietet. Der mögliche Wertzuwachs spielte unter den Kaufargumenten immer nur eine untergeordnete Rolle – wichtiger war hier der Werterhalt. Dieser wird aufgrund der Inflationsabgeltung weiter steuerfrei möglich sein.” Doch auch die Auswirkungen der neuen Steuer auf die Rendite halten sich laut Vorher-Nachher-Rechnung der Wiener Privatbank in überschaubarem Rahmen: So reduziere sich die Rendite im Falle des empfohlenen Veranlagungszeitraums von 23 Jahren von derzeit 4,7 bis 6,4 Prozent künftig auf 4,3 bis 5,7 Prozent. Dass sich der Vorsteuerberichtigungszeitraum auf 20 Jahre verlängert, sei laut Wiener Privatbank zwar bedauerlich, aber: „Die meisten Investoren wollen ohnehin nicht vorher verkaufen, sondern erst nach 20 bis 30 Jahren.”, so Hardt.


