Die montenegrinischen Behörden zeigen sich mit der heurigen Tourismussaison mehr als zufrieden. Die Urlauberzahlen liegen zwischen sechs und sieben Prozent höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahres, hieß es Anfang September in den Berichten des zuständigen Ministeriums.
Freilich: Der Traum vom schicken Urlaubsparadies, das Monte Carlo in den Schatten stellt, hat sich bis dato zumindest nicht erfüllt. Serben und Russen sind es, die die Sommersaison gerettet haben.
Laut offiziellen Daten, auf die sich die Tageszeitung berief, machten Serben im August gut 26 Prozent aller Touristen aus, Russen knapp 19 Prozent Die einstigen traditionellen Gäste - deutsche und österreichische Touristen - sind an der montenegrinischen Adria kaum noch anzutreffen. Viele errichtete Ferienwohnungen stehen leer.


