Nach der gestrigen Entwarnung seitens EHL folgen nun auch warnende Stimmen bezüglich einer Abkühlung bei der Nachfrage nach Vorsorgewohnungen. Zwei Unsicherheitsfaktoren ortet beispielsweise RE/MAX Austria- Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer bei den Plänen der Bundesregierung: Erstens, ob die neuen Steuereinnahmen von den Langzeit-Eigentümern den Verlust aus den Steuererleichterungen für die Kurzzeit-Eigentümer ausgleichen werden und zweitens, wie sich der Markt für die derzeit boomenden Vorsorgewohnungen entwickeln wird. Hauptwohnsitzeigentümer bleiben von den neuen Regelungen unberührt. Die geplante Immobiliensteuer wird sich vor allem positiv für Kurzzeit-Eigentümer (weniger als 10 Jahre) auswirken. Diese mussten in der Vergangenheit die Gewinne mit dem Einkommenssteuersatz versteuern. In Zukunft sind nur mehr 25%, wie auch bei Gewinnen aus anderen Anlageformen, abzuführen.
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