Immobilien Magazin

Babel reloaded

In den 1980er-Jahren existierten in Japan Pläne eines 4.000 Meter hohen Hochhauses. Was sagt der Realitätscheck? Sind solche Projekte machbar oder gar wirtschaftlich?

Autor: Charles Steiner

Zwar ist der Turmbau zu Babel durchaus als Gleichnis zu verstehen, was (metaphysisch betrachtet) passieren kann, wenn man zu hoch hinauswill, aber dennoch ist der Drang, immer höher in den Himmel zu bauen, im Menschen verankert. Ein signifikantes Beispiel dafür ist das Projekt "X-Seed 4000", das in Japan Anfang der 1980er-Jahre vorgestellt wurde. Ein 4.000 Meter hoher Wolkenkratzer, der von der Form her dem Vulkan Fuji nachempfunden ist und mehr als eine Million Menschen beherbergen sollte (und in der Höhe den besagten Vulkan um einige Hundert Meter überragt). Dazu wären rund 500 Millionen Tonnen Stahl (das entspricht der Jahresproduktion von China) in 30 Jahren verbaut worden. Die Kosten hätten in etwa zwischen 240 und 712 Milliarden Euro betragen. Die Bewohner wären über Aufzüge auf die Stockwerke verteilt worden. ...

Immobilien Magazin Um den vollständigen Artikel zu lesen, können Sie sich hier anmelden oder Sie abonnieren jetzt das Immobilien Magazin und wählen das für Sie passende Abo aus.