Immobilien Magazin

Ab jetzt gilt ein
höherer Grundanteil

Die jüngste Steuerreform brachte eine Verschiebung bei der Aufteilung der Anschaffungskosten bebauter Grundstücke. Dies hat steuerliche Konsequenzen.

Autor: Gerald Kerbl, TPA Horwath

Im Zuge der Steuerreform 2015/2016 wurde das Aufteilungsverhältnis der Anschaffungskosten bebauter Grundstücke im außerbetrieblichen Bereich erstmals gesetzlich verankert (in § 16 Abs. 1 Z 8 lit d EStG). Bisher war es Verwaltungspraxis, für die Absetzung für Abnutzungen (AfA) aus den Gesamtanschaffungskosten einen Anteil von Grund und Boden von 20 Prozent auszuscheiden - dieser wurde auf 40 Prozent angehoben. Er ist insofern steuerlich relevant, als eine höhere Grundanteilsquote die Höhe der absetzbaren Abschreibungen mindert. Zudem wurde der Finanzminister ermächtigt, abweichende Aufteilungsverhältnisse im Wege einer Verordnung festzulegen. Obwohl die Verordnung erst im Entwurf vorliegt (Stand: Redaktionsschluss 15.2.2016), war ihr Inkrafttreten für den 1. 1. 2016 vorgesehen.

Die Grundanteilverordnung 2015 (GrundanteilV 2015) differenziert ...

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