immoflash

Aberdeen: Konzentration auf Deutschland

Verkauf des skandinavischen Immo-Geschäfts in Prüfung

Autor: Gerhard Rodler

Aberdeen Standard (ASI) prüft aktuell den Verkauf des rein inländisch orientierten Teils des Immobiliengeschäfts in Skandinavien.

Das zur Diskussion stehende nordische Immobilienvolumen macht mit 2,4 Milliarden Euro knapp 5 Prozent des globalen Immobilienvermögens von ASI aus. Die Überlegungen zu verkaufen, resultieren zum einen aus dem relativ geringen Wachstumspotenzial rein inländischer Immobilienprodukte für lokale Investoren aus den nordischen Märkten, zum anderen aus der historisch gewachsenen Struktur der dortigen Immobilienplattform. Der Ressourcenbedarf ist vergleichsweise hoch und das Geschäft läuft auf anderen Plattformen als sonst bei ASI.

Es handelt sich vorwiegend um ein inländisches Fonds- und Vermögensverwaltungsgeschäft in Skandinavien, das dort ansässige, inländische Kunden bedient. Ziel ist es, die Komplexität der Aktivitäten in Skandinavien zu reduzieren.

Die Region Skandinavien bleibe aber nach wie vor hochinteressant für Investitionen, sowohl für die ASI-Gruppe als auch für die ASI Deutschland AG. Im Immobilienbereich werden mit großem Nachdruck pan-europäische Produkte, die auch in Skandinavien investieren, internationale Fondsprodukte, die nicht-skandinavischen Investoren Zugang zum dortigen Immobilienmarkt verschaffen, und das Multi-Manager-Geschäft vorangetrieben.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

Weitere Artikel

  • » Investmentmarkt bleibt heiß – Das Investitionsvolumen auf dem europäischen Immobilienmarkt ... mehr >
  • » Mehr flexible Büroflächen gesucht – Die Arbeitswelt steht vor einem großen Umbruch ... mehr >
  • » Europa-Invests gehen durch die Decke – Trotz des vollzogenen Brexits und trotz globaler ... mehr >