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Ärztekammer Steiermark verkauft in Berlin

Wertzuwächse werden wieder reinvestiert

Autor: Gerhard Rodler

In Berlin wird von den österreichischen Investoren zwischenzeitig nicht nur angekauft, sondern auch „gedreht“. Vor allem die „Early Birds“ sind eben daran, ihre großteils nicht unbeträchtlichen Gewinne zu realisieren und teilweise wieder in Berlin oder zunehmend auch in Dresden, Leipzig oder Potsdam zu reinvestieren. Einer der recht frühen Investoren in Berlin war auch die Ärztekammer Steiermark. Sie hat jetzt ihren Anteil an einem Berliner Immobilienportfolio verkauft und damit den bisherigen Wertzugewinn realisiert. Ihr Joint-Venture-Partner Kronberg International bleibt weiter investiert. Der Verkaufspreis liegt deutlich über den Buchwerten und soll in neue Immobilienprojekte reinvestiert werden.

Die Transaktion umfasst 32 Objekte mit 969 Mieteinheiten. Die repräsentativen Gründerzeitgebäude befinden sich überwiegend in den zentralen Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Die Nutzfläche beläuft sich auf rund 70.000 m².

Die beiden Joint-Venture-Partner Ärztekammer Steiermark und Kronberg International bleiben auch nach dem Teilverkauf des Immobilienportfolios am Berliner Immobilienmarkt aktiv. So verfügen sie gemeinsam über einen hochwertigen Immobilienkomplex mit rund 150 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Zukäufe ausgewählter Immobilien in Berlin werden aktuell geprüft.

Herwig Lindner, Präsident der Ärztekammer Steiermark: „Die uns zufließenden Mittel können wir nun erneut dafür verwenden, nachhaltige Wert- und Ertragssteigerungen für die soziale und Altersabsicherung unserer Mitglieder zu erwirtschaften.“