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Auch Strabag im Aufwind

2013 brachte deutliche Ergebnissteigerung

Autor: Gerhard Rodler

Der Baukonzern Strabag SE hat im Geschäftsjahr 2013 sein Ergebnis erwartungsgemäß deutlich gesteigert: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit Euro 261,58 Mio. um 26 Prozent über jenem des Vorjahres. Das Konzernergebnis stieg um 87 Prozent auf Euro 113,56 Mio., und das Ergebnis je Aktie um 90 Prozent auf Euro 1,11. Daher wird der Vorstand der Hauptversammlung im Juni 2014 auch eine Dividende je Aktie von Euro 0,45 nach Euro 0,20 im Vorjahr vorschlagen, die sich somit mehr als verdoppelt haben wird. Das wurde heute, Mittwoch, mittag bekannt gegeben.

Strabag SE erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 eine Leistung von Euro 13,6 Mrd. Der geringe Rückgang um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist auf wetterbedingte Effekte zu Jahresbeginn zurückzuführen. Die Kernmärkte des Konzerns zeigten sich sehr heterogen: Da Strabag ein breit aufgestellter Konzern ist, wurden die erwartete marktbedingte Reduktion in Polen nach dem Ende des dortigen Baubooms und projektbedingte Rückgänge in Kanada, Benelux und Rumänien durch Zunahmen etwa in Ungarn, Österreich und Afrika beinahe ausgeglichen.

Da 2013 die Schadenersatzzahlung im Zusammenhang mit einer nicht erfolgten Akquisition und der ausbleibende Umsatz für bereits geleistete Arbeiten in Zentral- und Osteuropa das Ergebnis nicht mehr belasteten, stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 14 Prozent auf Euro 694,91 Mio. an, wodurch sich auch die EBITDA-Marge von 4,7 Prozent auf 5,6 Prozent erhöhte. Weiterhin beeinträchtigen unter anderem die Kostenentwicklung bei Großprojekten im Wasserbau, in den Niederlanden und in Schweden sowie der Wettbewerbsdruck im Bahnbau das Ergebnis. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ergibt sich damit ein Anstieg um 26 Prozent auf Euro 261,58 Mio. und eine EBIT-Marge von 2,1 Prozent nach 1,6 Prozent im Vorjahr.

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