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Alles anders in Deutschland

Sachkundenachweis und Berufshaftpflicht kommen erst

Autor: Gerhard Rodler

Andere Länder, andere Sitten: Was in Österreich schon längst Standard ist, darüber beginnt in Deutschland jetzt erst einmal eine forcierte Diskussion: Immobilienmaklern und Wohneigentumsverwaltern steht eine neue Berufszulassungsregelung bevor: Zukünftig soll es nur noch mit einem Sachkundenachweis und einer Berufshaftpflichtversicherung möglich sein, die gewerberechtliche Erlaubnis nach Paragraph 34c der Gewerbeordnung zu erhalten. Mit dem geforderten Sachkundenachweis strebt der Gesetzgeber an, die Dienstleistung von Immobilienmaklern zu verbessern und gleichzeitig den Verbraucherschutz zu stärken. Zusätzlich soll eine Berufshaftpflichtversicherung die Auftraggeber von Immobilienmaklern vor finanziellen Schäden schützen, die durch unprofessionelle Maklertätigkeit entstehen können.

Umgekehrt hat man sich in Deutschland zumindest bei einigen Verbänden mit dem „Bestellerprinzip“ bereits angefreundet und spricht sogar von guten Erfahrungen: „Das in diesem Jahr eingeführte Besteller-Prinzip stellt in unseren Augen eine faire und transparente Provisionsregelung dar“, erklärt Carsten Bucksch, Geschäftsführer des Maklerverbundes DIV/AbacO.

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