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Megatrend Wohnen im Alter

Hälfte will zu hause bleiben, ein Viertel betreubares Wohnen:

Autor: Gerhard Rodler

Die Hälfte der ÖsterreicherInnen wollen im Alter zu Hause wohnen, ein Viertel präferieren Betreutes Wohnen. Aber schon an zweiter Stelle stehen bereits betreubare Wohnformen. Damit herrscht durchaus weiteres Marktpotenzial.

Rund die Hälfte aller ÖsterreicherInnen (exakt 48 Prozent) wollen nach der Re/Max-Studie „Wohnen in allen Facetten“ im Alter gerne in den gewohnten vier Wänden bleiben, auch wenn sie körperlich und geistig nicht mehr so fit sind und sie möglicherweise Pflege benötigen.

Aber schon an zweiter Stelle bei den Wohnpräferenzen steht mit 23 Prozent das betreute Wohnen in barrierefreien, speziell für ältere Menschen adaptierten Wohnhäusern. Wesentlich geringen Anklang finden Alters-/Senioren- oder Pflegeheime (10 Prozent) und erst recht Seniorenresidenzen (5 Prozent). Da kommt sogar ein Winterquartier im Süden mit mobiler Pflege noch besser an (6 Prozent).

Am wenigsten können sich die Österreicher vorstellen, im Alter im Haus oder in der Wohnung der Kinder und Enkel zu wohnen (7 Prozent), bei den über 50-jährigen sind es sogar nur mehr 2 Prozent.

Auch bei denen, die in ihrem bisherigen Wohn-Umfeld bleiben wollen, verändern sich die Zahlen mit zunehmendem Alter: Personen 50plus wollen zu 54 Prozent bleiben, wo sie jetzt wohnen. Von den Personen, die in den eigenen, bisherigen vier Wänden wohnen bleiben wollen, wünschen sich zu 26 Prozent einen mobilen Pflegedienst und 22 Prozent eine Betreuung durch die eigene Familie.

In der Altersgruppe 50plus steigt die Attraktivität von mobilen Pflegediensten sogar auf 34 Prozent, während die der Betreuung durch die eigene Familie auf 20 Prozent sinkt. Schließlich sind die weiblichen Familienmitglieder, die diese Pflegetätigkeiten in den meisten Fällen durchführen, oft selbst berufstätig und damit gar nicht verfügbar oder Pflegende wie Zupflegende bereits in einem Alter, dass dies für beide unzumutbar oder gar unmöglich ist.

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