Immobilien Magazin

Am Tropf – mehr tot als lebendig

Wer aber entscheidet über den kommunalen Lebens-Wert? Und wie ist eine „Herzdruckmassage für den ländlichen Raum“ zu bewerkstelligen?

Autor: Rudolf Preyer

Wenn der Volksmund schon von „sterbenden Gemeinden“ spricht – provokant gefragt: Weshalb darf eine Kommune eigentlich nicht beschließen, „in Schönheit zu entschlummern“, beziehungsweise die zuständige Bezirkshauptmannschaft oder das jeweilige Bundesland Sterbehilfe leisten? Soweit muss es aber gar nicht erst kommen: Wer also sind die „Totengräber der Provinz“?

Oder anders gefragt: Gibt es Kriterien, wann eine Gemeinde „kippt“ und es folglich klüger wäre, diese aufzulassen? Heinz Faßmann, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, führt einige Parameter ins Feld: „Lang­andauernde Abwanderung als Ausdruck einer nachlassenden Attraktivität, schwierige Finanzierung der vorgeschriebenen Leistungen aufgrund einer ungünstigen Bevölkerungsentwicklung und einer teuren Siedlungsstruktur ...

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