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a&o Hostels ändert Strategie

Statt Neubau jetzt Ankauf im Bestand

Autor: Charles Steiner

Auch im Hostel-Bereich hat die Coronapandemie zu teilweise massiven Einschnitten geführt. So sehr, dass einige Hoste-Betreiber ihre Strategie geändert haben - statt Neuentwicklungen konzentrieren sich einige nunmehr auf den Ankauf in den Bestand. „Corona hat unser Expansionstempo gebremst“, so Henri Wilmes, Chief Investment Officer bei a&o Hostels, „grundsätzlich ändert sich jedoch nichts an den Wachstumsplänen von a&o - jedoch fokussieren wir uns aktuell und künftig auf sinnvolle Übernahmen und Akquisitionen von bestehenden Hotel und Hostel Immobilien statt der Schaffung neuer Betten.“

Mit Anfang dieses Monats ist a&o auch in Budapest mit einem Haus vertreten - dem ersten in Ungarn. Damit kommt die Berliner Budgetkette auf insgesamt 39 Häuser (inklusive einem weiteren kurz vor der Eröffnung) in 23 Städten und acht europäischen Ländern. Gründer und CEO Oliver Winter: „Ein tolles, kompaktes Haus in einer pulsierenden Metropole. Budapest hat sowohl kulturell als auch historisch jede Menge zu bieten und ist somit die perfekte Stadt für a&o.“ Mit 114 Zimmern und 412 Betten ist das a&o Budapest vergleichsweise klein; wie immer sehr zentral ist die Lage - im Szeneviertel Erzsébetváros.

Der Umbau der aus dem Jahr 1910 stammenden Spielkartenfabrik war aufwändig. Herausfordernd gestaltete sich die Erweiterung des Gebäudes um ein zusätzliches komplettes Stockwerk, unter Berücksichtigung von Statik und Denkmalschutz.