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Apcoa setzt auf Urban Hubs

Will physische und digitale Infrastruktur in Parkhäusern verbinden

Autor: Charles Steiner

Das klassische Parkhaus, wie man es kennt, entwickelt sich weiter. Ansätze dazu gibt es bereits, vor allem, was die Verknüpfung zwischen digitalen Lösungen und physischer Infrastruktur betrifft. Der Parkraumbetreiber Apcoa etwa setzt jetzt auf so genannte "Urban Hubs", ein laut eigenen Angaben integriertes Ökosystem für die zukunftsfähige und nachhaltige Nutzung von Parkplätzen. Das will man auch mit Partnern tun: Um eigene Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen, erhalten strategische Partner Zugang zur physischen und digitalen Infrastruktur von Apcoa. Die Kunden wiederum würden, so Apcoa von einem erweiterten Angebot an innovativen Dienstleistungen und Produkten profitieren. Vermögenswerte von Immobilieneigentümern könnten so durch höhere Frequenzen gesteigert werden, basierend auf einer Vielzahl zusätzlicher Nutzungsmöglichkeiten der Parkflächen durch APCOAs starkem Netzwerk an strategischen Partnern.

Der Hauptblickwinkel des Unternehmens liegt zunächst auf Parkhäusern im innerstädtischen Bereich. Diese Standorte bieten das größte Potenzial, um die Effizienz der Last-Mile-Logistik zu verbessern, den innerstädtischen Logistikverkehr zu reduzieren und damit eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. Durch den Ausbau der Elektroladeinfrastruktur unterstützen Apcoa Urban Hubs zudem aktiv den Mobilitätswandel zur Elektromobilität.