Immobilien Magazin

Arbeitszimmer schädlich für Hauptwohnsitzbefreiung?

Die Abzugsfähigkeit der Betriebsausgaben oder Werbungskosten für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer und wann überhaupt ein solches vorliegt bzw. anzuerkennen ist, ist regelmäßig Gegenstand der Rechtsprechung und war bisher auch immer vom Wunsch des Steuerpflichtigen getrieben, einen möglichst großen Bereich als Arbeitszimmer steuerlich geltend zu machen.

Autor: Karin Fuhrmann

Durch das 1. StabG 2012 sind Verkäufe von Immobilien seit 1. April 2012 steuerpflichtig. Wie bereits bekannt, ist bei der Besteuerung von im Privatvermögen gelegenen Immobilien zwischen „Alt- und Neufällen“ zu unterscheiden. Wobei Altfälle mit einer effektiven Steuerbelastung von 3,5 Prozent bzw. „umgewidmete Altfälle“ mit 15 Prozent des Veräußerungserlöses belastet sind. „Neufälle“ sind mit einem Steuersatz von 25 Prozent auf den Veräußerungsgewinn zu besteuern.

Von der Immobilienertrag­steuer sind private Grundstücksveräußerungen u.a. befreit, wenn diese als Hauptwohnsitz gedient haben. Die Steuerbefreiung gilt sowohl ...

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