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Architektur findet Lösungen

Kompliziertes Projekt in Neubau umgesetzt

Autor: Charles Steiner

Manchmal können ambitionierte Projekte kompliziert sein, vor allem, wenn mehrere Interessen aneinanderprallen. So etwa bei einem Wohnhausprojekt der BUWOG Ecke Lindengasse/Zieglergasse in Wien-Neubau. Sieben Jahre wurde um das Projekt vom Spatenstich bis zum Projektabschluss gerungen - Eigentümer, Magistrat, Bauträger und Architekten sowie die angrenzende Volksschule versuchten hier, einen Kompromiss zu finden. Letztendlich ist er gelungen - mittlerweile sind die 65 Wohnungen sowie die Einzelhandelsfläche im Erdgeschoß verkauft beziehungsweise vergeben worden, wie Architekt Erik Testor im Rahmen eines Pressefrühstücks mit Gerhard Berger (Strategie und Koordination Stadterneuerung, Stadtbaudirektion Wien), Andreas Holler (Geschäftsführer Development BUWOG) und Thomas Blimlinger (Bezirksvorsteher Neubau) bekannt gab. Testor: „Sieben Jahre dauerte die Entwicklung und Umwidmung der Liegenschaft. Aus anfänglichen Interessenskonflikten zwischen dem ehemaligen Liegenschaftseigentümer, verschiedenen Magistraten, dem Bezirk Neubau und der angrenzenden Schule wurde eine verfahrene Situation. Dieser Herausforderung stellte sich das Wiener Architekturbüro Duda, Testor. Architektur (DTA) und hatte nun eine Lösung zur Zufriedenheit aller präsentiert.“ Nicht ohne der Mediation von Gerhard Berger: Dieser hatte sich sämtliche Einzelinteressen angehört, wie es heißt: Schule mit Schulhoferweiterung, Bezirk mit Interesse an öffentlichem Platz sowie Grundeigentümer mit Bauinteresse. Nun steht das Gebäude, zudem ein zusätzlicher Spielplatz und alle Beteiligten sind zufrieden. Ende gut, alles gut, sozusagen.