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ARE verkauft Grenzliegenschaft

Mehrerlös von rund 170.000 Euro

Autor: Gerhard Rodler

Die ARE Development hat im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) drei Grenzstationen und eine Liegenschaft mit zwei ehemaligen Zollhäusern an der Grenze zwischen Niederösterreich und Tschechien erfolgreich überwiegend an Privatpersonen verkauft. Nach Ablauf der Angebotsfrist am 24. April wurden nun die Verkaufsverhandlungen abgeschlossen. Für alle vier Grenzliegenschaften hat es mehrere Angebote über dem ausgeschriebenen Mindestverkaufspreis gegeben. Insgesamt konnte ein Mehrerlös von rund 170.000 Euro erzielt werden. Der Gesamterlös für die vier Grenzliegenschaften beträgt rund 240.000 Euro.

Der größte Verkaufserfolg konnte für die ehemaligen Zollhäuser Litschau/Schönau im Bezirk Gmünd erzielt werden. Der Mindestkaufpreis lag bei 21.500 Euro. Die Widmung lautet auf „Grünland-Landwirtschaft“ bzw. „Erhaltenswerte Gebäude mit Grünland“. Verkauft wurde die 4.664 m² große Liegenschaft mit zwei Häusern, einer Garage und Grünfläche um mehr als 100.000 Euro.

Um den ehemaligen Grenzposten Thaya/Fratres haben sich 14 Interessenten bemüht. Die 3.131 m² große Liegenschaft mit zwei Zollhäusern und einer Doppelgarage wird zum Kaufpreis von 70.000 Euro den Eigentümer wechseln. Der Mindestkaufpreis wurde mit 11.500 Euro definiert. Die Widmung lautet auf „Bauland Sondergebiet“ mit dem Zusatz Zollstation, Imbissbude und Rasthaus.

Der Kaufpreis für den ehemaligen Grenzübergang Drosendorf/Oberthürnau im Bezirk Horn liegt bei knapp 38.000 Euro. Der Mindestkaufpreis wurde mit 16.300 Euro definiert. Die Liegenschaft umfasst ein Grundstück von insgesamt 1.245 Quadratmetern Grundfläche sowie ein Zollhaus mit 534 Quadratmetern Nutzfläche. Die Flächenwidmung lautet auf „Bauland Sondergebiet“ und „Land- und Forstwirtschaft“. Der Grenzübergang Reingers/Grametten wird mit einem Mehrerlös in Höhe von 8.500 Euro verkauft. Auf der rund 3.000 m² großen Grundstücksfläche befinden sich ein ehemaliges Zollhaus sowie ein Garagen- und Lagergebäude mit insgesamt 740 Quadratmetern Nutzfläche. Die Widmung lautet auf „Bauland Sondergebiet“ mit dem Zusatz Zollstation. Der Mindestkaufpreis hat 22.000 Euro betragen.

Die Kaufverträge sollen bis Anfang Juni abgeschlossen werden und die Liegenschaften mit 1. Juli offiziell den Eigentümer wechseln. Danach können die entsprechenden Änderungen im Grundbuch erfolgen. Spätestens in zwei Monaten werden also die Transaktionen vollständig abgeschlossen sein.