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Arge Eigenheim für WBIB

Mehr Investitionen im Wohnbau

Autor: Charles Steiner

Die im Zuge des Corona-Konjunkturpakets angedachte Wiederbelebung der Wohnbau-Investitionsbank (WBIB) findet bei der Arge Eigenheim durchaus Anklang. Die Wiederauflage der 2018 liquidierten WBIB nach ähnlichem Modell sei für Christian Struber, Bundesobmann der Arge Eigenheim, ein wichtiger Grundstein für ein Mehr an Investitionen. Gerade für gemeinnützige Wohnbauträger sei die Situation durch die höheren Baukosten und der Mangel an geeignete Grundstücke immer schwieriger geworden. „Das Aufgreifen der Idee der Gründung einer Wohnbau-Investitionsbank kommt uns deshalb sehr gelegen“, so Struber.

Laut Struber würde mit der Neuauflage der WBIB ein Instrument geschaffen, dass nicht nur die Bereitstellung von zusätzlichen Geldmitteln ermöglicht, sondern auch als Drehscheibe für Investitionen genutzt werden könnte.

Neben dem Bau neuer Wohnungen seien nämlich auch Investitionen in Bestandsobjekte hinsichtlich Werterhaltung, nachhaltiger Energieversorgung und E-Mobilität wichtig.

„Die WBIB würde es auch ermöglichen, Gelder aus Europa zu organisieren wie beispielsweise aus den Töpfen der 750 Milliarden Euro Nach - Corona - Hilfen oder aus der Europäischen Investitionsbank (EIB). Die Gründung der WBIB bedrüfe zwar einer Kraftanstrengung, aber dadurch wäre es möglich, wichtige Impulse für die Wirtschaft zu setzen, wertvolle Arbeitsplätze zu sichern, neue Wohnungen zu schaffen und Maßnahmen gegen den Klimawandel umzusetzen“, so Christian Struber, der ergänzt: „Die richtig schwierigen Jahre stehen uns im Wohnbau noch bevor.

Dafür müssen wir uns rüsten.“