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Arnold Immobilien: "2015 ist Jahr der Jahre"

2016 Expansion nach Ungarn, auch Deutschland im Visier

Autor: Linda Kappel

Der österreichische Zinshausspezialist Arnold Immobilien sieht 2015 in Österreich als „Jahr der Jahre, wir verzeichnen heuer das größte Transaktionsvolumen seit der Aufzeichnung der Daten“, so Geschäftsführer Markus Arnold. Im Gesamtmarkt (Wien) würden im bald zu Ende gehenden Jahr Objekte um rund 1,3 Milliarden Euro platziert, „unser Anteil daran wird 15 bis 20 Prozent ausmachen“, erwartet Arnold, „das Ziel von 180 Millionen Euro ist in greifbarer Nähe, womit wir auf Rekordkurs sind“. Auch in Prag zeichneten sich mit rund 65 Millionen Euro Vermittlungsvolumen und in der Slowakei mit rund 30 Millionen Rekorde ab.

Im Februar wird die Expansion nach Ungarn konkret. Der Budapester Markt sei ein klassischer Käufermarkt, angesichts der günstigen Preise rücke er bei Anlegern in den Fokus. Der deutsche Markteintritt ist für das kommende Jahr geplant, in einem ersten Schritt möchte man in drei deutschen Städten starten, Berlin ist natürlich fix dabei. „Und der Prager Markt erlebt derzeit das größte Transaktionsvolumen seit zehn Jahren“, erklärt Arnold. In Prag habe man erstmals an einen institutionellen Investor aus China vermittelt. Amerikanische, asiatische Kunden und solche aus arabischen Ländern interessierten sich derzeit sehr stark für Prager Objekte. „Die Nachfrage wird internationaler, das spüren wir positiv“, erklärt Arnold. Viel internationales Kapital sei auf der Suche nach Veranlagungsmöglichkeiten, die seien in Mittel- und Westeuropa am ehesten vorhanden. Die Investoren entwickelten sich zusehends zu Juwelenjägern, Käufer aus China etwa seien bereit für Top-Lagen und -Liegenschaften auf teurerem Niveau zuzuschlagen. „Sie sichern sich die besten Stücke“, so Arnold.

Ganz generell sollten auch die Folgejahre für den Immobilienmarkt erfreulich bleiben. Arnold: „Momentan erleben wir eine aufregende Zeit; angesichts von Terror, politischen Unsicherheiten etc. bleiben Immobilien auf Jahre hinaus die beständigste Anlageform“.