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Attensam will weiter expandieren

Jahresumsatz um mehr als 12 Prozent gestiegen

Autor: Charles Steiner

Das Hausbetreuungsunternehmen Attensam blickt auf ein mehr als erfolgreiches Jahr zurück. Bei einer Pressekonferenz im „Heuer“ am Karlsplatz konnte der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, Oliver Attensam, auf einen Jahresumsatz von 58,2 Millionen Euro verweisen - ein Plus von 12,7 Prozent oder rund 6,5 Millionen Euro gegenüber dem Rechnungszeitraum 2014/2015.

Gewichtigen Anteil am Umsatzplus hatte der Wiener Markt, in dem rund zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet wurden. Auch dort konnte ein Wachstum von 6,7 Prozent verzeichnet werden. Den größten Anstieg, so Attensam, gab es aber in den Bundesländern Niederösterreich, Steiermark und Kärnten mit Wachstumsraten über 30 Prozent. In Oberösterreich, Salzburg gab es ein Plus von 20 Prozent, in Tirol und Vorarlberg waren es 16 Prozent. Bei den einzelnen Geschäftsfeldern macht die Hausbetreuung mit 21,8 Millionen Euro den Löwenanteil aus, der Winterservice mit knapp 18 Millionen Euro liegt dicht dahinter. 8,4 Millionen Euro wurden mit der Bürobetreuung lukriert. Die Kunden setzen sich aus Hausverwaltungen (65 Prozent), Gewerbekunden (23 Prozent), öffentliche Stellen (acht Prozent) und Private (vier Prozent) zusammen.

Für das kommende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem weiteren Wachstum von rund zehn Prozent aus, einhergehend damit soll der Mitarbeiterstock von derzeit mehr als 1.100 Personen erweitert werden. Attensam will zudem weiter in die regionale Expansion investieren, erst im vergangenen Juli wurde ein neuer Standort in Wiener Neustadt eröffnet, von dem aus auch das Burgenland betreut wird, im Laufe des Herbst werde eine weitere Niederlassung in Kalsdorf in Graz folgen, im kommenden Frühjahr wird der Standort in St. Pölten ausgebaut. Damit wolle man, so Peter Schrattenholzer, Geschäftsführer Attensam Wien, die Dienstleistungen in den Regionen noch stärker ausbauen. Deshalb gebe es in den Bundesländern eigenständige Gesellschaften, um die Bedürfnisse der Kunden entsprechend einschätzen zu können. Schrattenholzer: „In Westösterreich würden eher Komplettpakete in Anspruch genommen werden, im Osten dafür Einzelleistungen.“

Im vergangenen Jahr wurde der Universalservice „Handyman“, ein Spezialist, der über Handy abrufbar ist und gegen geringes Entgelt diverse Reparaturarbeiten erledigt sowie ein Webshop eingerichtet, bei dem einzelne Dienstleistungen online gebucht werden können. Beide Dienste sind derzeit in Wien und Umgebung verfügbar und sollen österreichweit ausgeweitet werden.

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