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Auch Büros weiter gefragt

Deutsche Office-Investments steigen weiter

Autor: Gerhard Rodler

In den ersten drei Quartalen 2013 wurden insgesamt gut 7,66 Mrd. Euro in Büroimmobilien investiert. Das bereits sehr starke Vorjahresergebnis konnte damit noch einmal um stolze 22 Prozent überboten werden. Lediglich in den Jahren 2006 und 2007 wurde aufgrund der großen Portfolioverkäufe ein deutlich höheres Transaktionsvolumen erzielt.

Trotzdem liegt das diesjährige Ergebnis sogar noch gut 1 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt inklusive der beiden Boomjahre. Fast alle sogenannten Big-Six-Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München) konnten ihr Umsatzvolumen gegenüber dem Vorjahresergebnis deutlich steigern und kommen auf 5,98 Mrd. Euro. Mit einem Anstieg um knapp 24 Prozent liegen sie leicht über der bundesweiten Entwicklung des Transaktionsvolumens. Der einzige Standort mit einem leicht rückläufigen Resultat ist Berlin, wo knapp 1,07 Mrd. Euro (-11 Prozent) umgesetzt wurden. Trotzdem erreicht die Hauptstadt damit den dritten Rang unter allen großen Standorten. Klar an die Spitze gesetzt hat sich aber München, wo sich der Umsatz auf gut 2 Mrd. Euro beläuft (+23 %). Über eine Milliarde Euro verzeichnet darüber hinaus Frankfurt mit knapp 1,29 Mrd. Euro (+43 %). Mit jeweils rund 58 Prozent erzielten Hamburg (892 Mio. Euro) und Düsseldorf (492 Mio. Euro) die mit Abstand höchsten Zuwächse. Lediglich ein leichter Anstieg von gut 5 Prozent war dagegen in Köln zu beobachten, wo insgesamt rund 241 Mio. Euro in Büroimmobilien angelegt wurden. Aber auch außerhalb der deutschen Top-Standorte war ein reges Marktgeschehen zu beobachten.