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Deutsche "fremdeln" gerne

Bescheidenheit bei Renditen: Ab 3,75 Prozent paßt es

Autor: Gerhard Rodler

Von wegen Wien sei für deutsche Anleger ein undurchschaubarer Insidermarkt, wo man sich als Ausländer ungewohnt schwer tue. Im Gegenteil! RUECKERCONSULT hat anlässlich des FondsForums 2014 rund 100 institutionelle Investoren über ihre Immobilienstrategie befragt. Das Ergebnis: Institutionelle präferieren die indirekte Anlage. „Das bevorzugte Vehikel ist der Immobilien-Spezialfonds, allerdings wollen deutsche Investoren am liebsten mit anderen deutschen Investoren zusammen gehen“, erklärt Thomas Rücker, Geschäftsführer von RUECKERCONSULT Bei den durchschnittlichen Mietrenditen (über alle Immobilieninvestments) sind die befragten Investoren relativ bescheiden: Rund zwei Drittel nennen eine durchschnittliche Mietrendite zwischen 4,0 und 5,0 Prozent. 14 Prozent der Befragten geben sich mit Mietrenditen von 3,75 Prozent oder weniger zufrieden und nur sieben Prozent streben Mietrenditen oberhalb von 6,0 Prozent an.

Insgesamt dürfte sich künftig der Anteil der indirekten Immobilienanlagen verstärken. 28 Prozent der Befragten wollten den Anteil indirekter Immobilienanlagen erhöhen, nur 19 Prozent dagegen den Anteil der direkten Investments. Weitere 26 Prozent sagten außerdem, künftig ausschließlich indirekte Immobilieninvestitionen tätigen zu wollen. Das beliebteste Vehikel ist dabei der Immobilien-Spezialfonds.