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Auch Laendyard setzt auf Crowdfunding

Investment in vier Vorsorgewohnungen

Autor: Charles Steiner

Crowdinvesting ist ein Finanzierungsmodell, um das man in der Immobilienwirtschaft mittlerweile nicht mehr umhinkommt. Das gilt auch für die Quartiersentwicklung an der Erdberger Lände, wenngleich in kleinerem Rahmen. Die Crowdinvesting-Plattform Rendity bietet jetzt für vier Vorsorgewohnungen im von der CA Immo und JP Immobilien entwickelten Laendyard entsprechende Möglichkeiten mit einem Mindestinvestment von 1.000 Euro bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten an.

Die zu erwartenden Renditen entsprächen, so Rendity, jenen der Vorsorgewohnungen im selben Objekt. Die Zeichnungsfrist startet zu Beginn des kommenden Jahres.

Als Zielgruppe hat das 2015 gegründete Start-Up um Lukas Müller, Tobias Leodolter und Paul Brezina einerseits Privatanleger, die zwar an Vorsorgewohnungen interessiert sind, aber nur kleinere Summen veranlagen wollen und andererseits Investoren, die eine Risikostreuung vornehmen wollen, definiert. „Damit werden Investitionen in Vorsorgewohnungen wirklich für jedermann möglich“, so Tobias Leodolter.

Für Martin Müller, dem Geschäftsführenden Gesellschafter von JP Immobilien, wird Crowdinvesting zu einer wichtigen Möglichkeit zur privaten Immobilienveranlagung: „Ich gehe davon aus, dass Crowdinvesting im Allgemeinen zu einem starken Standbein in der Finanzierung und Vermarktung von Immobilienprojekten werden wird.“

Das Projekt Laendyard an der Erdberger Lände 26 besteht aus rund 500 Eigentums- und Mietwohnungen mit 300.000 m² Nutzfläche und soll, wie bereits mehrfach berichtet, im Frühjahr 2018 fertiggestellt werden.