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Bestellerprinzip so gut wie fix?

Neos mit SPÖ "auf gleicher Linie"

Autor: Gerhard Rodler und Stefan Posch

Schritt für Schritt scheint das Ende der Doppelvertretung bei den Maklern immer konkreter beziehungsweise nicht mehr abwendbar zu werden. Denn jetzt sind - für manche überraschend - auch die wirtschaftsfreundlichen Neos auf diesen Zug aufgesprungen. Bei der gestrigen Wahldiskussion zwischen Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) und Beate Meinl-Reisinger (Neos) kam auch das Thema Maklergebühren auf. „Das Vorhaben, die Maklergebühren abzuschaffen, das fordern wir schon seit Jahren. Da sind wir total auf gleicher Linie“, sagte Meinl-Reisinger in der Debatte zu ihrer Kontrahentin. Spannend ist die Aussage vor allem im Hinblick, dass die SPÖ eine Novelle des Maklergesetzes, das das Bestellerprinzip bei Mieten beinhaltet, bereits in den Bautenausschuss eingebracht hat und dieses Gesetz noch vor der Wahl zur Abstimmung im Plenum bringen will. Kürzlich hat auch die ÖVP, wie bereits berichtet, angekündigt, das Bestellerprinzip umsetzen zu wollen.

Betroffen von dieser derzeit sehr wahrscheinlichen Änderung sind tendenziell eher die kleineren Makler, manche große Marktteilnehmer begrüßen die Änderung hingegen.

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