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Auf geht’s!

Kommentar zum Montag

Autor: Gerhard Rodler

In den beiden zurückliegenden Jahren sind gut und gerne 70.000 m² an Büroflächen in Wien vom Gesamtbestand netto abgegangen. Oder anders gesagt: Erstmals seit zwei Jahrzehnten ist der gesamte Bürobestand insgesamt geschrumpft und nicht gewachsen. Diese – von mir hochgerechnete – Zahl ergibt sich aus der Differenz zwischen dem jährlichen Verschwinden von alten, nicht mehr verwendungs- oder zumindest marktfähigen Büroflächen (beispielsweise durch Umnutzung in Wohnungen) und der jeweiligen Neuproduktion, die im Jahr auf den Markt kommt. Das hat in der Krise auch ganz gut gepasst, einen Engpass hat es ja nicht einmal bei größeren, zusammenhängenden Flächen gegeben. Das Jahr 2014 sollte aber wieder im Zeichen des Startes neuer Projekte stehen. Denn diese würden dann gerade richtig kommen, wenn der Bedarf das Angebot sonst übersteigen würde.

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