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Auf nach Rostock

Renditenoase für Investoren: bis 9 Prozent

Autor: Gerhard Rodler

In Rostock können Investoren (noch) richtig Geld machen: Die Bürobeschäftigung in der Hansestadt erlebte mit einem Zuwachs von 5 Prozent auf rund 39.600 Bürojobs zwischen 2011 und 2015 einen erheblichen Aufschwung. Entsprechend ist die Arbeitslosenquote auf 9,9 Prozent gesunken und liegt damit erstmalig unter 10 Prozent. Der Büroflächenbestand erhöhte sich in Rostock zwischen 2011 und 2015 um zwei Prozent - so stark wie in keiner anderen ostdeutschen Metropole. Dennoch sank aufgrund der überproportional wachsenden Nachfrage nach Büros die Leerstandsquote um 1 Prozentpunkt auf 7,2 Prozent. Vor allem aber: Hier kann man noch zu Renditen von fünf bis neun Prozent einkaufen. Und das alles bei echt niedrigen Durchschnittsmieten.

Noch. Ungeachtet des positiven ökonomischen Aufschwungs entwickeln sich die Rostocker Büromieten auf einem stabilen Niveau eher seitwärts denn aufwärts. Büros in Randlage werden im Schnitt für rund 6,00 Euro/m² vermietet. In der Innenstadt können Büromieten von durchschnittlich 9,00 Euro/m² erzielt werden. Die Spitzenmieten liegen im Schnitt bei 14,00 Euro/m² und damit so hoch wie in Potsdam. Die Nettoanfangsrenditen für Einzelhandelsimmobilien tendieren auch in Rostock nach unten und bilden damit das gestiegene Investoreninteresse ab. Renditen von 8 Prozent in den städtischen Randlagen Rostocks bzw. 6,7 Prozent in der Innenstadt versprechen allerdings eine positive Ertragslage.

Auch der Hotelmarkt der Hansestadt entwickelt sich in allen Bereichen positiv. Die Zahl der Übernachtungen ist zwischen 2011 und 2015 um 27,7 Prozent gestiegen. Damit ist Rostock nach Leipzig die Stadt mit der höchsten Wachstumsrate. Das sind einige der Ergebnisse des jährlichen Marktberichts „Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland“ der TLG IMMOBILIEN AG.