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Aufwärtstrend für deutsche Wohnimmos

Nimmt wieder Schwung auf

Autor: Günther Schneider

Auch in Deutschland dürfte sich die Corona-Pandemie nur marginal auf den Wohnimmobilienmarkt ausgewirkt haben. Engel & Völkers hat die Marktdaten für die Big Seven in Deutschland im Zeitraum von März bis Mai 2020 ausgewertet mit dem Ergebnis, dass auch in Deutschland die Kaufaktivitäten von Anfang März bis Mitte Mai gesunken sind, sich alsbald aber wieder erholt habe: „Seit Beginn der Lockerungen liegen die Aktivitäten wieder auf Vorkrisenniveau und zum Teil sogar darüber“, sagt Kai Enders, Vorstandsmitglied der Engel & Völkers, und führt weiter aus: „Die Immobilienpreise sind in den vergangen Wochen stabil geblieben. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem leichten Preisanstieg.“ Und das gelte für sämtliche der sieben Metropolen.

Die Analyse von Engel & Völkers zeigt auch, dass der Coronavirus nichts am grundsätzlichen Wohnbedürfnis der Menschen geändert hat. Im Gegenteil: „Den Menschen ist vielmehr bewusst geworden, wie wichtig ein schönes Zuhause ist“, resümiert Kai Enders. Angesichts der volatilen Aktienmärkte und dem Mangel an Anlagealternativen sowie den günstigen Hypothekenkonditionen werden Käufer und Investoren langfristig bevorzugt in krisenresistente Immobilien investieren. Grund genug für Kai Enders, um zuversichtlich in die Zukunft zu blicken: „In Krisenzeiten setzen Kapitalanleger traditionell auf renditeträchtige Alternativen. Bei Privatkäufern manifestiert sich hingegen der Wunsch nach einem Rückzugsort zum Wohlfühlen. Immobilien in hochwertigen Lagen der deutschen Top-7-Städte erweisen sich daher als ideales Investment.“

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