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Aus Philips-Haus wird "Phil's"

Bürogebäude wird zu "Condotel"

Autor: Charles Steiner

Es ist ein für Wien markantes Gebäude: Von der Triester Straße aus in Richtung Stadt kommend, signalisiert das Philips-Haus auf dem Wienerberg, das in den 1960er Jahren vom Architekten Karl Schwanzer erbaut wurde, dass man in Wien angekommen ist. Und es signalisiert weit mehr als das Ankommen in der Bundeshauptstadt: Nämlich, wie man ein ehemaliges Büroobjekt nachnutzen kann. Die Investorengruppe Sans Souci und 6B47 Real Estate Investors verwandeln dieses Gebäude in Serviced Microapartments beziehungsweise Microlofts unter dem Projektnamen "Phil's Condotels", eine Wortkombination aus dem englischen Wort für Eigentumswohnung und Hotel. Die beiden Unternehmen luden Dienstagmittag zum Kick-off. 6B47-Vorstand Friedrich Gruber betonte im Rahmen der Veranstaltung das Konzept "Easy Living": Die Wohnungen sind bereits fertig möbliert und zwischen 31 m² und 46 m² groß. Norbert Winkelmayer, CEO der Sans Souci Group verwies auf die Möglichkeit der Mieter, sich dort zwischen einer Nacht und mehreren Jahren einzuquartieren. Besonders für Singles oder Geschäftsreisende seien diese Wohnungen praktikabel. Abgerundet wird das Wohnobjekt, das insgesamt 135 Apartments umfasst, durch Nahversorger und Gastronomie direkt im Gebäude.

Das Refurbishment des denkmalgeschützten Gebäudes soll im Oktober des kommenden Jahres fertiggestellt werden. Architekt ist Josef Weichenberger. Die Wohnungen sind zwischen 150.000 Euro und 265.000 Euro zu haben und dienen in erster Linie Vorsorgezwecken. Laut Gruber seien bereits an die 50 Prozent der Wohneinheiten vermarktet worden. Den Bau und die Vermarktung wird von der Vorsorge Immobilienmakler und Bauträger GmBH (DVW) übernommen.