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Ausländische Investoren kommen nach Wien

Investmentmarkt mit weiter steigendem Umsatz

Autor: Gerhard Rodler

Einen deutlichen Zuwachs ausländischer Investoren verzeichnete der österreichische Immobilieninvestmentmarkt im Q1 2015. Kamen im Q4 2014 noch fast 80 Prozent der Investoren aus dem Inland, so stieg der Prozentsatz der ausländischen Käufer im Q1 2015 auf 55 Prozent an. Allein 45 Prozent dieser Investitionen kamen von deutschen Anlegern, die damit fast gleichauf mit den österreichischen Investoren liegen, die restlichen 10 Prozent gingen an internationale Anleger. Die Gesamtsumme der Investitionen belief sich in Q1 2015 auf 320 Mio. Euro - dieser relativ niedrige Wert ergibt sich aus der Tatsache, dass viele Investoren bemüht sind, ihre Transaktionen bis zum Jahresende abzuschließen und somit im Q1 weniger aktiv sind.

Betrachtet man die Sektoren, in die im Q1 2015 investiert wurde, war ein deutlicher Anstieg in den Bereichen Wohnen mit 24 Prozent (Q4 2014: 3 Prozent), Hotels mit 22 Prozent (Q4 2014: 11 Prozent) sowie Industrie mit 5 Prozent (Q4 2014: 0 Prozent) zu verzeichnen. Im Wesentlichen unverändert blieben hingegen die Investitionen im Einzelhandel mit 35 Prozent (Q4 2014: 31 Prozent). Die Verlierer im Q1 2015 sind die Bereiche Büro mit 11 Prozent (Q4 2014: 37 Prozent) und gemischt genutzte Immobilien mit 2 Prozent (Q4 2014 noch 12 Prozent). Aus dem Sektor Büro gibt es dennoch gute Neuigkeiten für das Q1 2015, hier sanken laut CBRE sowohl die Spitzenrenditen mit 4,5 Prozent neuerklich leicht. Die Spitzenmieten liegen mit 25,75 Euro/m2/Monat (Q4 2014: 25,75 Euro) fast unverändert auf einem guten internationalen Niveau.