Immobilien Magazin

BANKHAUS MIT MEHRWERT

In das Haus am Schottentor, wo über 100 Jahre lang Bankgeschäfte abgewickelt wurden, werden schon bald ein Supermarkt, ein Fitnesscenter und Büros einziehen.

Autor: Stefan Posch

Die Wiener nennen das Haus ehemalige Creditanstalt. Erbaut wurde es unter dem Namen Haus des Wiener Bank-Vereins. Der Projektentwickler Pema, der das Haus nun für eine Stiftung der Familie Koch entwickelt, nennt das Gebäude nun Haus am Schottentor. So vielfältig die Namensgebung, so divers ist auch die Geschichte des Gebäudes, das nun zum ersten Mal keine Bank beherbergen wird.

Das Haus an der Ecke Schottengasse/ Schottenring wurde von 1910 bis 1912 auf Initiative der Familie Rotschild als erstes Haus des Wiener Bank-Vereins erbaut. In jener Zeit öffneten sich die Banken zum ersten Mal auch der breiten Masse. Für den dazu notwendigen Foyer-Betrieb musste die Infrastruktur der Banken neu gedacht werden. Neubauten waren deswegen eine Notwendigkeit.

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