immoflash

Bausparen bleibt beliebteste Sparform

Einlagen bereits über 200 Milliarden Euro

Autor: Robert Rosner

Die österreichische Wirtschaft ist im Jahr 2015 laut OeNB-Konjunkturindikator auf einen moderaten Wachstumskurs eingeschwenkt. Das Wachstum beschleunigte sich auf rund +0,3 Prozent im zweiten und dritten Quartal 2015 (zum Vorquartal). Die gesamtwirtschaftliche Prognose der Oesterreichischen Nationalbank spricht von einem Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent im abgelaufenen Jahr.

Die Wohnsituation sowie die Wohnkosten der Privathaushalte stellen wichtige Informationen über die wirtschaftliche und soziale Lage eines Landes dar; ebenso ist der Umfang neu geschaffenen sowie bereits vorhandenen Wohnraumes eine zentrale Kenngröße. Daher nimmt leistbarer Wohnraum in einer Gesellschaft mit wachsender Bevölkerung, wie sie derzeit in Österreich anzutreffen ist, eine entscheidende Bedeutung für die Stabilität im Land ein.

Diese Leistbarkeit von Wohnen geht dabei weit über ihre sozialpolitische Dimension hinaus. Es geht nicht um „billiger Wohnen“, sondern um eine langfristig sichere, für alle Bevölkerungsschichten finanziell bewältigbare Wohnversorgung, eine schonende Entwicklung der Siedlungsgebiete und eine effektive Entwicklung der Bau- und Wohnungswirtschaft.

Den Menschen über ein einfaches Spar- und Finanzierungsinstrumentarium die Möglichkeit zum Vermögensaufbau und zur Schaffung von eigenen vier Wänden zu geben, ist besonders wichtig. Hier ist Bausparen nach wie vor das beliebteste Spar- und Anlageinstrument der österreichischen Bevölkerung. Im regelmäßig von GfK Austria erhobenen Stimmungsbarometer bezeichneten zuletzt 37 Prozent der Befragten Bausparen als besonders attraktiv. Mit einigem Abstand dahinter folgen Immobilien (33 Prozent) und Grundstücke (29 Prozent). Wohnen und Bauen haben also als Veranlagung und Vorsorge ebenfalls an Beliebtheit zugelegt.