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Bester Jahresstart in Düsseldorf

Das fängt ja gut an:

Autor: Gerhard Rodler

Der Düsseldorfer Investmentmarkt ist fulminant in das Jahr 2020 gestartet und hat mit einem Transaktionsvolumen von rund 1,01 Milliarden Euro ein neues Rekordergebnis aufgestellt. Zum ersten Mal wurde bereits in den ersten drei Monaten die Milliarden-Schwelle überschritten. Das Vorjahresresultat wurde damit um stolze 160 Prozent überboten und auch der zehnjährige Durchschnitt verdoppelt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

Büroobjekte haben ihren traditionellen Spitzenplatz im Düsseldorfer Markt auch im ersten Quartal eindrucksvoll verteidigt. Mit einem Umsatzanteil von 73 Prozent liegen sie sogar noch über ihrem langjährigen Durchschnitt von knapp zwei Dritteln. Die sehr gute Entwicklung der Flächenumsätze bei gleichzeitig begrenztem Angebot, insbesondere bei modernen Flächen in zentralen Lagen, macht dieses Marktsegment für Investoren besonders interessant. Auf Rang zwei folgen Einzelhandelsimmobilien, deren Anteil mit 10,5 Prozent zwar unterdurchschnittlich ausfällt, die absolut betrachtet mit über 100 Millionen Euro aber eines ihrer besten Ergebnisse aufweisen. Mit 3,5 Prozent und gut 2 Prozent belegen Hotels und Logistikobjekte die weiteren Plätze.

Die in Düsseldorf traditionell starken Cityrand-Lagen konnten noch einmal zulegen und kommen mit 70 Prozent auf einen außergewöhnlich hohen Umsatzanteil. Hier wurden im ersten Quartal auch alle großvolumigen Verkäufe im dreistelligen Millionenbereich registriert. Knapp 17 Prozent des Ergebnisses entfallen darüber hinaus auf Peripherie-Standorte. Die City, die im Schnitt rund ein Drittel des Transaktionsvolumens auf sich vereint, steuert bislang dagegen nur knapp 6 Prozent bei. Verantwortlich hierfür ist in erster Linie ein kaum vorhandenes Angebot an hochwertigen Objekten.

Zu Beginn des Jahres zeichneten sich noch leichte Preissteigerungen ab. Letztendlich wurden aber bei den im ersten Quartal abgeschlossenen Verkäufen, von denen sich ein Großteil bereits Anfang des Jahres in fortgeschrittenem Verhandlungsstadium befand, vergleichbare Renditen wie Ende 2019 erzielt. Da seit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise noch keine nennenswerten neu zu verhandelnden Objekte verkauft wurden, die ein verändertes Renditeniveau belegen würden, sind demzufolge noch keine Anpassungen zu konstatieren. Die Netto-Spitzenrendite für Büros lag im ersten Quartal somit bei 3,00 Prozent. Für innerstädtische Geschäftshäuser in Top-Lage sind weiterhin 3,20 Prozent anzusetzen und Logistikimmobilien notieren bei 3,70 Prozent.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen das!

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