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Beton-Keller als Energieträger?

Maba engagiert in Bauteilaktivierung

Autor: Rudolf Preyer

Maba, eine Tochter der österreichischen, international agierenden Kirchdorfer-Gruppe, investiert stark in Forschung und Entwicklung – ein spannendes Projekt wurde bei einem Pressegespräch beim Baukongress im Austria Center vorgestellt: Keller sollen nun auch als Energieträger genutzt werden können, hierzu läuft aktuell das Forschungsprojekt „BKTA – Betonkeller thermisch aktiviert“ gemeinsam mit dem Bau.Energie.Umwelt.Cluster NÖ, der Donau-Universität Krems und weiteren Partnern. Am Gelände der Maba wurden zwei Simulationskeller aus Betonfertigteilen errichtet – beforscht wird der „Beton-Keller als Energieträger“: die hohe Speichermasse könne als Energieträger für Heizen oder Kühlen und damit für höhere Energieeffizienz eingesetzt werden. Immer wieder wird auch auf das besonders angenehme Raumklima beim Baustoff Beton hingewiesen; wissenschaftliche Erkenntnisse stützen dieses persönliche Erleben.

Die Maba ist hierzulande Alleinanbieter von System-Komplettlösungen im mehrgeschossigen Wohnbau: von Halb- bis zu Vollfertigteilen in Beton oder Ziegelit. Erstmals werden Module zur Bauteilaktivierung (Flächenkühlung oder -heizung) bereits in der Vorfertigung serienmäßig in Betonelemente eingebaut. Bernhard Rabenreither, Geschäftsführer der Maba Fertigteilindustrie: „Damit wollen wir zukunftsweisenden Wohnbau in hoher Qualität mit einem knapp bemessenen Budget und einer nachhaltigen Wertigkeit unter einen Hut bringen.“

Maba hat überdies eine Hochbauoffensive gestartet – mit den Fertigteilprodukten Massivwand, Hohldielendecke, Treppe, Liftschachtelement und Schleuderbetonstütze; mit ihren Kernbereichen Wohnbausystemlösungen, Treppen, Schleuderbetonprodukten, Verkehrswegen, Tiefbau und Umwelt ist Maba das größte österreichische Fertigteilunternehmen in diesen Marktsegmenten.