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Blase zum Tag: Türkei gefährdet

Experten warnen vor Immobilienblase in der Türkei

Autor: Gerhard Rodler

In der türkischen Metropole Istanbul schießen Bauprojekte wie Pilze aus dem Boden. Die Stadt beherbergt fast 20 Prozent der türkischen Bevölkerung - bisher ein gefundenes Fressen für den Wohnbausektor. Aber der Boom scheint nun an seine Grenzen zu stoßen.

Nach Angaben des größten türkischen Immobilieninvestors Emlak Konuk sind die Verkäufe von Neuwohnungen im ersten Quartal um rund 60 Prozent zurückgegangen. Kein gutes Zeichen für den Istanbuler Immobilienmarkt. In den vergangenen Jahren sind vor allem Satellitenstädte und Luxuswohnungen am Stadtrand im Eiltempo hochgezogen worden.

Die Wohnbauprojekte sind auf die neue türkische Mittelschicht zugeschnitten. Diese lebt aber über ihre Verhältnisse und ist teils hoch verschuldet. Für den Großteil der 15 Millionen zählenden Istanbuler Bevölkerung mit Einkommen knapp über der 1.000 Lira-Grenze sind diese Bauten sowieso unbezahlbar.

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