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Blaue Lagune erfindet sich neu

Positionierung als Immo-Kompetenzzentrum. Baustart im Frühjahr.

Autor: Charles Steiner

Die Blaue Lagune in Wiener Neudorf rüstet sich für die nächste Dimension und will weg vom Image als reines Fertighauszentrum. Bei einer Pressekonferenz am Mittwochvormittag wurden die entsprechenden Pläne vor Journalisten vorgestellt. Ab Frühjahr des kommenden Jahres wird umgebaut - künftig will man sich als umfassende Ausstellungs-, Beratungs- und Eventplattform rund um Bau, Sanierung, Modernisierung und Immobilien im privaten und gewerblichen Sektor positionieren. Geplant sind in den kommenden Jahres ein Bauzentrum mit entsprechenden Showrooms, Themenwelten und eine Architekturlounge, ein Hotelkompetenzzentrum sowie ein Infopoint mit Konferenzzentrum.

Blaue Lagune-Geschäftsführer Erich Benischek zur Neuorientierung: „Rund 30 Millionen Euro werden innerhalb der kommenden zwei Jahre investiert, der Bau wird bei laufendem Betrieb des bestehenden Fertighauszentrums stattfinden.“ Ziel ist, dass künftig alle Anbieter rund um Bau, Sanierung und Immobilien sowie für Bauprodukte und Architekten, Bauträger und Makler ihre Leistungen entsprechend präsentieren können.

Für die Planung holte sich Benischek die ATP architekten ingenieure an Bord. Erweitert wird die Blaue Lagune konkret um fünf Baukörper. Darunter findet sich neben dem Bauzentrum mit 11.805 m² auch ein 3.630 m² umfassendes Hotel mit 78 Zimmern in drei Kategorien, das auch gleichzeitig als Showcase für Hotelbau- und Betrieb dient, eine Architekturlounge, ein Info- und Konferenzzentrum mit Restaurant. In den Showrooms will man sämtliche Teilbereiche in der Immobilienwirtschaft von Hausautomation bis zu Energietechnik sowie Makelei und das Bauträgergewerbe abdecken, erklärt Benischek.

Architekt Christoph Achammer zum Projekt: „In den fünf zweigeschossigen Baukörpern befinden sich zwischen 14 und 18 Showrooms. Die Baukörper und einzelnen Ebenen werden durch ein zirkuläres Rundgang- und Brückensystem verbunden und sind durch Aufzüge barrierefrei.“ Genutzt werden die Materialien Beton, Stahl und Holz. Das Hotel hat einen dreieckigen Grundriss und beinhaltet eine Photovoltaikanlage sowie eine grüne Fassade.