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Braunschweiger Zinshäuser begehrt

100-Millionen-Euro-Marke in Sicht

Autor: Charles Steiner

Zinshäuser in deutschen Secondaries gewinnen zunehmend an Bedeutung. Niedrigere Einstiegspreise bei marktgerechten Mieten und einer erstarkten Nachfrage nach Wohnraum lassen zunehmend Investoren auf diese Assetklasse - und diese Standorte schielen. Dem aktuellen Marktbericht „Wohn- und Geschäftshäuser Braunschweig“ von Engel & Völkers Commercial zufolge könnte heuer die Marke von 100 Millionen Euro Transaktionsvolumen geknackt werden. Umgelegt auf die Anzahl könnten demnach 80 bis 95 Objekte gedreht werden. Bereits im Vorjahr wechselten, so der Marktbericht mit 91 Anlageimmobilien rund 15 Prozent mehr Objekte den Eigentümer. Sascha Brandes, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Commercial Braunschweig betont durch die hohe Nachfrage an Wohnraum durch Studenten und wissenschaftliches Personal sowie Ingenieuren und Technikern einen sehr niedrigen Leerstand: „Bei einer Leerstandsquote von 1,9 Prozent nimmt für Eigentümer das Vermietungsrisiko deutlich ab.“

Am teuersten sei es innerhalb des östlichen Ringgebiets mit einer durchschnittlichen Angebotsmiete bei 8,97 Euro/m² und damit um 64 Cent über dem Durchschnitt (8,33 Euro/m²). In der weniger zentralen Weststadt betrage die durchschnittliche Angebotsmiete 6,92 Euro/m².