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Büro-Investments unter Vorjahresniveau

Aber 26 Prozent über deutschem Zehnjahresschnitt

Autor: Gerhard Rodler

Mit einem Transaktionsvolumen von gut 3,48 Mrd. Euro haben sich Büro-Investments auch im ersten Quartal mit weitem Abstand an die Spitze aller Assetklassen gesetzt. Trotzdem fällt der Umsatz rund 10 Prozent niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. Gleichzeitig wurde der zehnjährige Durchschnitt aber um 26 Prozent überschritten.

Die Big-Six-Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München) kommen auf ein Volumen von knapp 2,2 Mrd. Euro, was einem Umsatzrückgang um 27 Prozent entspricht. Dahinter verbergen sich allerdings unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Städten. Mit 598 Mio. Euro führt München die Rangliste an (-39 Prozent). Auf Platz zwei folgt die Hauptstadt Berlin mit 491 Mio. Euro (-12 Prozent), wobei hier Einzeldeals sogar noch leicht zugelegt haben. Nur knapp dahinter auf dem Bronzerang liegt Hamburg mit 476 Mio. Euro (+9 Prozent) – einer von drei Standorten, der zulegen konnte. Frankfurt musste hingegen Einbußen von 69 Prozent auf 278 Mio. Euro hinnehmen. Deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen die rheinischen Metropolen Düsseldorf und Köln, die allerdings beide ein relativ schwaches Ergebnis im Vorjahr aufwiesen. Düsseldorf kommt auf 201 Mio. Euro (+102 Prozent) und Köln auf 174 Mio. Euro (+196 Prozent).

Eine positive Entwicklung ist dagegen bei den B-Standorten zu beobachten. Nur bezogen auf Einzeldeals konnten sie ihren Umsatzanteil am bundesweiten Ergebnis auf über 27 Prozent steigern (Vorjahr: knapp 19 Prozent) und zeichnen insgesamt für ein Transaktionsvolumen von 787 Mio. Euro verantwortlich.