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Büro zum Tag: dicke Luft

Ergebnisse von österreichweiten Büro-Luftmessungen

Autor: Gerhard Rodler

Mehr als 360 Büros wurden bei einer österreichweiten Erhebung auf wesentliche Indikatoren für gesunde Raumluftqualität untersucht. Die Untersuchung der Raumluft-Indikatoren zeigt: In fast allen Büros wurden während des Messzeitraumes Richtwerte für gesunde Raumluft zumindest punktuell über- bzw. unterschritten. Arbeitsmediziner geben die Folgen für den Einzelnen und die Wirtschaft zu bedenken: Ermüdung, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl sowie Leistungsabfall und Krankenstände. Bei den 230 Spontan-Messungen, die im Winter durchgeführt wurden, zeigt sich bei mehr als jedem fünften Büro, dass die Luftfeuchtigkeit zu gering und der CO2-Wert zu hoch ist. Die Anzahl der Luftionen unterschritt bei den Sondermessungen den Richtwert von 1.000 Luftionen pro cm³ sogar bei 80 Prozent der Büros. Darüber hinaus lag die Temperatur im Winter in rund jedem 8. Büro unter erfrischenden 18 Grad. Das Resümee: Die Luft ist zu trocken und weist mit erhöhten CO₂-Werten generell eine schlechte Qualität auf. In kaum einem der Büros lagen alle gemessenen Richtwerte im empfohlenen Bereich.

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Kommentare

alpinair | 21.01.2014 14:34

Es kann rein technisch gar nicht sein das in irgendeinem Büro > 1000 ion/cc sind . Es sei denn es gibt dort Hepa Filterung der Umluft bzw. das Büro ist einem starken Radonfeld ausgesetzt ! mfg Koch Peter