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Bürofertigstellungen nehmen 2014 zu

London, Amsterdam, Frankfurt und Moskau verantwortlich

Autor: Gerhard Rodler

Die Menge der insgesamt fertiggestellten Büroimmobilien ist im Jahr 2013 merklich gestiegen. Zudem ist das Wachstum bei den noch fertig zu stellenden Projektentwicklungen im kommenden Jahr stark.

Die Flächenfertigstellungen bei Büroimmobilien in EMEA werden nach dem zyklischen Tief 2012 bis zum Ende des Jahres um etwa 30 Prozent steigen. Das liegt hauptsächlich an dem verstärkten Bau von Büroflächen in Schlüsselmärkten wie London, Warschau, Moskau und Paris. Dieser geht zum Teil auf einige neue Projekte zurück, die auf den Markt gelangen und zwischen 2010 und 2011 begonnen wurden, als sich die wirtschaftlichen Aussichten zu verbessern schienen.

2014 wird das Gesamtfertigstellungsniveau in EMEA laut CBRE um weitere 17 Prozent steigen. Ein wichtiger Motor dieser Entwicklung ist die Fertigstellungsrate von Büroflächen in London, die bis Ende 2014 voraussichtlich um 68 Prozent zunehmen wird. Sie wird mit 624.000 Quadratmeter den höchsten Stand seit 2003 erreichen.

Auch in Amsterdam wird die Quote der geplanten Büroimmobilien bis Ende 2014 um 57 Prozent auf 55.000 Quadratmeter wachsen, in Frankfurt um 52 Prozent auf 314.000 Quadratmeter – wovon 104.000 Quadratmeter auf den Neubau der Europäischen Zentralbank entfallen, die auf dem Areal der ehemaligen Großmarkthalle ihren neuen Sitz errichtet – und in Moskau um insgesamt 51 Prozent auf beeindruckende 1.300.000 Quadratmeter. Die Fertigstellungen in Paris und Warschau werden 2014 voraussichtlich ähnlich hoch sein wie die momentan verzeichneten Werte. Wenngleich ein Großteil der neuen Büroflächen bereits vorvermietet ist, gibt es etliche größere spekulative Projekte, die das Angebot für Nutzer im Spitzensegment verbessern werden.