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Büromarkt: Frühlingsgefühle in Wien

Renditen bei nur noch 4,25 Prozent!

Autor: Gerhard Rodler

Der Wiener Büromarkt präsentierte sich im ersten Quartal 2016 sehr aktiv und bereits zu Jahresbeginn konnten mehrere namhafte Anmietungen mit mehr als 1.000 m² Bürofläche abgeschlossen werden. Auch für das Gesamtjahr 2016 sind die Perspektiven positiv: Laut EHL-Büromarktbericht wird eine Steigerung der Vermietungsleistung auf 230.000 m² prognostiziert, ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 200.000 m² .

Zu den größten Vermietungen in den letzten Monaten zählen unter anderem die von EHL vermittelten Vermietungen von 8.500 m² Bürofläche an die Österreichische Akademie der Wissenschaften in einem Bestandsobjekt in der Hollandstraße sowie 1.200 m² an die Rechtsanwaltskanzlei Knötzl, Haugeneder, Netal im Palais Herberstein.

„Neben der starken Vermietungsleistung verdeutlicht auch der Anstieg der Durchschnittsmieten die gute Entwicklung am Wiener Büromarkt“, sagt Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien. Diese steigen 2016 erstmals seit Jahren wieder an und zwar von 13 Euro/m² auf 14 Euro/m². Mittelfristig werden die Durchschnittsmieten noch weiter zulegen, da ab 2017 hochwertige Objekte wie Denk 3, messecarree wien, QBC - Quartier Belvedere Central, The Icon Vienna oder Square Plus auf den Markt kommen. Flächen in diesen Objekten werden zwischen 15 und 20 Euro/m² angeboten.

2016 ist der Büromarkt wegen der außergewöhnlich niedrigen Neubauleistung von nur 60.000 m² noch von einer Verknappung bei verfügbaren, neuen Großflächen geprägt; erst 2017 werden insgesamt wieder ca. 150.000 m² Büroflächen fertiggestellt werden. Die Produktenge sowie das historisch niedrige Zinsniveau haben die Spitzenrenditen gegenüber dem Vorjahr um weitere 0,5 Prozent auf 4,25 Prozent sinken lassen.