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Büromarkt in Dortmund etwas schwächer

Kein Deal über 5.000 m²

Autor: Gerhard Rodler

Der Lockdown macht sich auch am Dortmunder Büromarkt bemerkbar. Denn der in den vergangenen Jahren zu beobachtende positive Trend auf dem Büromarkt wurde aufgrund der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 vorläufig gestoppt. Mit einem Flächenumsatz von 29.000 m² konnte ein Ergebnis knapp 26 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt registriert werden. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

"Vor dem Hintergrund des wochenlangen Lockdowns und der Unsicherheiten der bevorstehenden Rezession ist dies nicht überraschend, denn viele Unternehmen haben geplante Anmietungen neuer Büroflächen vorläufig verschoben, wodurch ein temporärer Nachfragerückgang feststellbar war", sagt Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate. Konkret zeige sich diese Entwicklung beim Größensegment mit einem Volumen über 5.000 m², das in den vergangenen Jahren fast immer einen erheblichen Beitrag zum Resultat geleistet hätte, im ersten Halbjahr 2020 jedoch noch keinen Deal verzeichnen konnte. "Trotz des zeitweiligen Rückgangs der Nachfrage ist aufgrund des aktuell geringen Leerstands in den nächsten Quartalen nicht mit einer Mietpreisanpassung zu rechnen", so Amedeo Augenbroe.