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Büromieten steigen wieder

Europaweit im Schnitt 4 % teurer

Autor: Gerhard Rodler

Laut dem neuesten europäischen Büromarktbericht von Savills, einem der führenden, weltweit tätigen Immobiliendienstleistungs-Unternehmen, stieg das Mietpreiswachstum im Spitzensegment in den untersuchten Gebieten mehr als erwartet auf durchschnittlich 4 Prozent - im Vergleich zu -0,6 Prozent in H1 2013. Ebenso beobachtete das Unternehmen mit 2,4 Prozent in H1 2014 das stärkste Mietpreiswachstum in den sekundären Lagen in den letzten fünf Quartalen. Savills verzeichnet einen Flächenumsatz in Höhe von 3,9 Mio. m² in den untersuchten Märkten, was dem Gesamtvolumen von H1 2013 entspricht. Im Jahresvergleich stiegen die Vermietungsaktivitäten in Dublin, Paris und London City mit jeweils 58 Prozent, 24 Prozent und 20 Prozent stark an. Hingegen registrierten sowohl Warschau als auch Wien, Düsseldorf und Frankfurt einen Rückgang von 20 Prozent. Für die europäischen Märkte prognostiziert Savills einen Gesamtflächenumsatz von insgesamt 8,3 Mio. m², was in etwa dem Niveau des Vorjahres entspricht. Dabei wird insbesondere für Paris und Lissabon ein starker Anstieg der Vermietungsaktivität erwartet. Infolge einer stabilen Nachfrage und eines gleichzeitig sinkenden Flächenfertigstellungsvolumen ist die durchschnittliche Leerstandsquote nochmals von 10,1 Prozent im H1 2013 auf 9,6 Prozent gefallen. Darüber hinaus stellt das zweite Quartal 2014 auch das fünfte Quartal in Folge dar, in welchem die Leerstandsrate in sämtlichen europäischen Büromärkten gefallen ist. Weiterhin sind starke Unterschiede bei den Leerständen zwischen den verschiedenen Märkten zu beobachten, da die Leerstandsrate in Berlin, London West End und Stockholm bereits unter 5 Prozent liegt. Jedoch liegt sie in fast der Hälfte der untersuchten Märkte nach wie vor bei über 10 Prozent.