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Bürovermietungen niedrig

Aber Talsohle bereits erreicht

Autor: Gerhard Rodler

Während die Immobilieninvestments boomen, ist es vergleichsweise ruhig am Wiener Vermietungsmarkt. Im dritten Quartal 2014 wurden rund 90.000 m² Büroflächen vermietet, beinahe dreimal so viel wie im zweiten Quartal, die Gesamtvermietungsleistung per Jahresende wird jedoch voraussichtlich nur bei rund 250.000 m² liegen und damit um rund 20 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis.

Die Talsohle ist allerdings, so Felix Zekely, Head of Agency & GCS bei CBRE Österreich, bereits durchschritten. „Der Leerstand in guten Objekten geht deutlich zurück – ein Trend, der in den kommenden zwei Jahren anhalten wird. Im Jahr 2017 kommen dann wieder spannende neue Projekte auf den Markt. Was in der Zwischenzeit fertiggestellt wird, ist vorverwertet bzw. eigengenutzt“.

Der öffentliche Bereich war mit 52 Prozent der aktivste Sektor bei Neuanmietungen, auf Dienstleister entfielen 19 Prozent, auf die Computer- & Hi-Tech-Branche 14 Prozent der Vermietungen im dritten Quartal 2014.

Sowohl bei der Gesamtvermietungsleistung als auch bei der sektorspezifischen Auswertung ist allerdings in diesem Quartal der Einmaleffekt des Mietvertrages ÖBB im eigenen Headquarter hervorzuheben – das Gebäude wurde im dritten Quartal an den Nutzer übergeben.

Die Spitzenmiete in Wien – nach wie vor in der Inneren Stadt – lag im dritten Quartal bei EUR 25,75/m²/Monat und wird voraussichtlich bis Jahresende auf diesem Niveau bleiben.

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