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Buwog: Pralle Pipeline

1,4 Milliarden Euro für 5000 Wohnungen

Autor: Charles Steiner

Mit einer prall gefüllten Development-Pipeline schließt der Wohnimmo-Konzern Buwog seinen Geschäftsbericht ab. Insgesamt werden, so die Buwog, 1,4 Milliarden Euro für 5000 Einheiten in unterschiedlichen Baustadien investiert. Davon entfielen Ende Juni über 440 Millionen Euro auf Berlin und gut 920 Millionen Euro auf Wien.

Das operative Ergebnis konnte mit 158,5 Millionen Euro (Vorjahr 97,3 Euro Millionen Euro ) um 62,9 Prozent gesteigert werden. Entsprechend positiv entwickelte sich auch der Recurring FFO mit einer Steigerung von 32,5 Prozent auf 91,7 Euro Millionen Euro (Vorjahr 69,2 Euro Millionen Euro), womit die im letzten Quartal auf 88 Euro bis 90 Millionen Euro erhöhte Prognose für den Recurring FFO leicht übertroffen wurde. Positiv wirkte sich unter anderem die planmäßige Übernahme der Portfoliozukäufe von rund 19.400 Bestandseinheiten in Deutschland in Verbindung mit der erfolgreichen Integration der deutschen Management-Plattform mit über 300 Mitarbeitern aus. Zum Berichtsstichtag am 30. April 2015 umfasste das Bestandsportfolio der Buwog AG 51.671 Bestandseinheiten mit einer Fläche von rund 3,6 Millionen Quadratmetern und einem Fair Value, der mit rund 3,6 Milliarden Euro um rund 40,8 Prozent höher lag als zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres. Ein weiterer wesentlicher Treiber des operativen Erfolgs waren zudem die erneut margenstarken Einzelwohnungs- und Blockverkäufe in Österreich. Im Geschäftsbereich Property Sales konnten im Rahmen von Einzelwohnungsverkäufen im Berichtszeitraum 617 Bestandseinheiten (Vorjahr 553) mit einer Marge von 59% auf den Fair Value (Vorjahr 54%) veräußert werden.