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BUWOG will in Tirol verkaufen

1.300 Wohnungen sollen an Stadt Innsbruck gehen

Autor: Gerhard Rodler aus St. Johann/Tirol

Die BUWOG setzt ihre in den letzten Jahren begonnene „Flurbereinigung“ weiter fort. Demzufolge sollen Wohnungsbestände außerhalb des Großraumes in Wien zunehmend abgebaut werden. Klarer Investmentfokus ist neben dem Raum Wien nach wie vor Deutschland. Immer wieder wurden kleinere und mittlere Pakete in den zurückliegenden Jahren bereits verkauft. Jetzt bahnt sich für die BUWOG ein Deal in größerer Dimension außerhalb des Kern-Investmentgebietes an: Insgesamt 1.300 Wohnungen sollen verkauft werden. Als Kaufinteressent wird hier in Tirol die Stadtgemeinde Innsbruck selbst genannt. Dem Vernehmen nach sollen die Gespräche schon relativ konkret geführt werden.

Es wäre der bislang größte Wohnungs- und Grundstücksdeal in der Geschichte der Stadtgemeinde Innsbruck in den letzten 50 Jahren.

Die Stadtgemeinde Innsbruck kann oder will den Deal aus eigener Kraft jedoch nicht allein stemmen. Es wird daher immer wieder die Wohnbaugenossenschaft Neue Heimat Tirol als Partner ins Spiel gebracht. Möglicherweise ist es aber auch so, dass der Deal zwischen Stadt Innsbruck und Neuer Heimat geteilt wird. Dies würde auch insofern Sinn machen, als einige der Wohnungen nicht direkt im Stadtgebiet der Stadt Innsbruck, sondern ausserhalb des Stadtrandes situiert sein sollen.